Ökonomische Nützlichkeit oder leistungsloser Selbstwert? PDF Drucken E-Mail

 

In der wirtschaftlichen Organisation einer postindustriellen Gesellschaft wird die Verbindung von Arbeit und Lohn als Form der Sicherung des Lebensunterhalts zunehmend in Frage gestellt. Als eine Alternative zu dieser marktwirtschaftlichen Organisationsform wird die Idee eines Grundeinkommens für alle diskutiert, das bedingungslos jedem Mitglied einer politischen Gemeinschaft gewährt wird. Es soll die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, einen individuellen Rechtsanspruch darstellen, ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden und keinen Zwang zur Arbeit bedeuten. Immer zahlreicher werden die Unterstützenden dieser Idee. Man findet sie in fast allen politischen Lagern und gesellschaftlichen Milieus: bei den Grünen, bei CDU und Linken, unter UnternehmerInnen ebenso wie in Arbeitsloseninitiativen und katholischen Verbänden.

 

Wie passt nun die Idee des Grundeinkommens zu den Prinzipien der Personalität, Solidarität und Subsidiarität, den Grundprinzipien der Katholischen Soziallehre? Widerspricht die Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen diesen Prinzipien? Erfordert nicht das Subsidiaritätsprinzip gerade das Gegenteil staatlicher Einheitsalimentation? Die Autorin entwickelt ein überzeugendes Instrumentarium um die Prinzipien der Katholischen Soziallehre auf ihre Kompatibilität mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen abzuklopfen und kommt zu dem Schluss, dass das Grundeinkommen menschenwürdebezogene Achtungsgleichheit realisiert, Solidarität in der Gesellschaft zu implementieren hilft und Bürgerinnen und Bürger zur Eigenverantwortung befähigt.”

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